Nachrichten2026-10-04Quelle: Corporate Jet Investor

Privatjet-Betreiber wehren sich gegen FBO-Gebühren

Corporate Jet Investor berichtet über wachsenden Ärger von Betreibern über Sonderveranstaltungs- und Zugangsgebühren an Privatjet-Terminals. Der Streit fällt in eine Zeit, in der Atlantic Aviation mit etwa 10 Milliarden US-Dollar bewertet wird und große FBO-Ketten ihre Preisgestaltung verteidigen.

  • Der Atlantic-Aviation-Deal bewertete das Unternehmen mit etwa 10 Milliarden US-Dollar
  • Signature sagt, weniger als 1 % der Transaktionen hätten eine Event-Gebühr gehabt
  • Signature sagt, die Flughafenmieten und Konzessionskosten seien von 2021 bis 2025 um mehr als 90 Millionen US-Dollar gestiegen
  • Signature sagt, es habe mehr als 3,6 Milliarden US-Dollar in Kapitalprojekte investiert
  • Veröffentlicht am 28. September 2026

Privatjet-Betreiber werden lauter, was Gebühren an FBOs angeht, den Flughafenterminals für Geschäftsflugzeuge. Corporate Jet Investor berichtete über Beschwerden von Flexjet, Tradewind Aviation und anderen über Event-Gebühren, Zugangskosten und Preismacht bei großen Ketten.

Es geht um viel Geld. Die jüngste Transaktion von Atlantic Aviation bewertete das FBO-Netzwerk mit etwa 10 Milliarden US-Dollar, während Signature sagt, Event-Gebühren hätten im vergangenen Jahr weniger als 1 % seiner Transaktionen betroffen. Signature erklärt außerdem, seine Flughafenmieten und Konzessionsabgaben seien von 2021 bis 2025 um mehr als 90 Millionen US-Dollar gestiegen.

Für Passagiere sind FBO-Gebühren meist in Reiseangeboten verborgen, doch sie beeinflussen die Kosten des Privatfliegens. Der Streit zeigt zudem, wie die Bodeninfrastruktur zu einem der wertvollsten Teile des Privatluftfahrtgeschäfts geworden ist.

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