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“Der Sultan von Brunei hat eine Boeing 747 mit Waschbecken aus massivem Gold, und alles ist vergoldet.”

Urteil: Die Boeing 747-430 des Sultans, Ende der 1990er über Lufthansa erworben, wurde für berichtete Kosten von weit über 100 Millionen Dollar ausgestattet – mit vergoldeten Armaturen und Waschbecken, die als massives Gold und Lalique-Kristall beschrieben werden. Die Details stammen aus einer kleinen Zahl von Branchenquellen und Kabinenfotos; die Behauptung „massives Gold“ lässt sich von außen nicht überprüfen, die vergoldeten Beschläge sind aber vielfach dokumentiert. „Aus Gold“ ist sie nicht – eine goldene 747 würde nicht fliegen.

Hassanal Bolkiah, seit 1967 Sultan von Brunei, ist ausgebildeter Pilot und besaß eine Flotte großer Flugzeuge, darunter Airbus A340, eine Boeing 767 und die 747-430, die den Spitznamen „der fliegende Palast“ erhielt. Die Innenausstattung umfasst nach allem, was man hört, eine Master-Suite, Gästeschlafzimmer, ein Esszimmer und eine Lounge, wobei Gold großzügig an Wasserhähnen, Griffen, Zierleisten und Waschbecken eingesetzt wurde.

Der Kaufpreis wird mit mindestens 100 Millionen Dollar angegeben, plus weitere 120 Millionen Dollar für den Ausbau, wobei die Quellenlage wie bei allen solchen Zahlen dünn ist. Der Sultan hat das Flugzeug gelegentlich selbst zu Regionalgipfeln geflogen – eine Tatsache, die die Luftfahrtpresse zuverlässig verblüfft.

Die technische Realität sticht den Mythos ein wenig an: „Vergoldet“ bedeutet Mikrometer Gold über Messing oder Stahl. Selbst die Waschbecken aus Kristall und Gold würden nur einen Bruchteil dessen wiegen, was ein einzelner First-Class-Servierwagen wiegt. Das Exotische an dem Flugzeug ist sein Eigentümer, nicht seine Metallurgie.

Der Sultan hat in jüngerer Zeit eine Boeing 747-8 übernommen, Berichten zufolge mit ähnlicher Ausstattung – und behält damit den Titel des opulentesten privaten Verkehrsflugzeugs der Welt in der Familie.

Quellen: forbes.com · autoevolution.com

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