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“Elon Musk hat einem Teenager 5.000 Dollar geboten, damit er den Account abschaltet, der seinen Jet verfolgt.”

Urteil: Wahr und gut dokumentiert. Ende 2021 schrieb Musk Jack Sweeney, damals ein 19-jähriger Student, der @ElonJet betrieb, per Direktnachricht an und bot 5.000 Dollar für die Löschung, unter Verweis auf Sicherheitsbedenken. Sweeney konterte mit 50.000 Dollar; Musk lehnte ab und sagte, es „fühle sich nicht richtig an, dafür zu bezahlen, das abzuschalten“. Der Account überlebte bis Dezember 2022, als Twitter – inzwischen im Besitz von Musk – ihn sperrte.

Sweeneys Bot nutzte öffentlich ausgestrahlte ADS-B-Transponderdaten, um die Starts und Landungen von Musks Gulfstream zu posten. In Screenshots, die er später Reportern zeigte, schrieb Musk, er mag die Vorstellung nicht, von einem „Verrückten“ erschossen zu werden, und fragte, was es kosten würde, den Account zu entfernen. Sweeney antwortete, 5.000 Dollar seien nicht genug, um etwas aufzugeben, das ihm Spaß mache, und schlug 50.000 Dollar vor – oder ein Praktikum oder ein Tesla Model 3.

Musk antwortete ab Januar 2022 nicht mehr, und die Geschichte ging um die Welt. Sweeney betrieb in der Folge Tracker für weitere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, und eine Zeit lang war der Account einer der meistgefolgten Luftfahrt-Feeds überhaupt.

Auch die Fortsetzung ist wichtig. Nach dem Kauf von Twitter im Oktober 2022 sagte Musk, sein Bekenntnis zur Redefreiheit reiche so weit, dass er „nicht einmal den Account sperre, der meinem Flugzeug folgt“. Sechs Wochen später wurden @ElonJet und Sweeneys persönlicher Account gesperrt, und Twitter führte eine Regel gegen das Posten von Live-Standortdaten ein. Der Account zog auf andere Plattformen um.

Ein oft verdrehtes Detail: Das Angebot lautete 5.000 Dollar, nicht 50.000 – die größere Zahl war Sweeneys Gegenforderung.

Quellen: nbcnews.com · cnbc.com

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