Jeden Januar

Davos-Woche: die große Alpen-Luftbrücke

Jeden Januar macht das Weltwirtschaftsforum die Schweiz zu einem der verkehrsreichsten Knotenpunkte der Geschäftsluftfahrt auf der Erde. Folgen Sie einem Jet von New York nach Zürich und weiter in die Alpen — und sehen Sie zu, wie alle anderen zusammenströmen.

Davos-Woche: die große Alpen-Luftbrücke
Foto: Lukas von Daeniken from Schweiz · CC BY-SA 2.0 · Wikimedia Commons
Sky View · Simulation

Davos-Woche: die große Alpen-Luftbrücke

Jeden Januar

Etappen
2
Distanz
3,488 nm
Zeit in der Luft
7h 55m

Was passiert

Eine Woche lang bringt das Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums jeden Januar Staats- und Regierungschefs, Konzernchefs und Investoren nach Davos, einen Skiort im Osten der Schweiz. Viele von ihnen reisen im Businessjet an, und die Flugzeuge strömen von allen Kontinenten in die Schweiz.

Wohin die Jets fliegen

Davos selbst hat keinen Flughafen. Zürich ist das wichtigste Tor; andere nutzen Genf, Basel oder den kleinen Alpenflugplatz Samedan bei St. Moritz — mit rund 5.600 Fuß einer der höchstgelegenen Flughäfen Europas. Die letzte Strecke geht per Auto, Bahn oder Hubschrauber: Von Zürich aus sind es auf der Straße rund zwei bis drei Stunden.

Das Parkproblem

In der Forumswoche füllen sich die Vorfelder schnell. Manche Jets setzen ihre Passagiere ab und fliegen zum Parken an andere Flughäfen weiter, um sie am Ende der Woche wieder abzuholen — was zusätzliche Leerflüge bedeutet.

Die Debatte

Weil das Forum über den Klimawandel diskutiert, ist sein Privatjet-Verkehr ein regelmäßiges Ziel von Aktivisten. Eine von Greenpeace in Auftrag gegebene Studie zählte während des Treffens 2022 mehr als 1.000 Privatjetflüge zu und von den Flughäfen rund um Davos.

Die Route

1234

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