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“Teterboro hat eine Gewichtsgrenze, die 747 und Airliner fernhält.”

Urteil: Wahr. Teterboro, das Business-Aviation-Tor nach Manhattan, setzt seit Ende der 1960er ein maximales Startgewicht von 100.000 lb durch – eine Regel, die nach Lärmbeschwerden der Anwohner später in Bundesrecht gegossen wurde. Eine Boeing 747 wiegt beladen 800.000 lb, ist also nicht einmal in der Nähe. Flugzeuge über 75.000 lb brauchen eine vorherige Genehmigung. Die Grenze ist der Grund, warum Teterboro ein Meer aus Gulfstreams und Globals ist und nicht aus 737.

Teterboro (TEB) liegt 12 Meilen von Midtown entfernt in Bergen County, New Jersey, umgeben von dichten Vorstädten. Die Port Authority führte die 100.000-lb-Grenze 1967 ein und hat sie seither verteidigt; in den 2000ern setzten der Kongressabgeordnete Steve Rothman und Senator Bob Menendez Bestimmungen in Bundeshaushaltsgesetzen durch, die das Verbot festschrieben, und die Port Authority verlangt für jeden Betrieb zwischen 75.000 und 100.000 lb ein Zertifizierungsformular.

Die Regel dreht sich um Lärm und Bahnbelastung, nicht um Sicherheit. Sie hält praktischerweise auch Linienfluggesellschaften fern, weshalb Teterboro kein Passagierterminal im üblichen Sinne hat – nur FBOs.

Was unter die Grenze passt: alles in der Business Aviation bis einschließlich der größten eigens gebauten Jets. Eine Gulfstream G700 hat ein maximales Startgewicht von 107.600 lb und eine Global 7500 von 114.850 lb, mit vollem Tank ist also keine von beiden erlaubt; sie fliegen Teterboro unterhalb dieser Gewichte an oder weichen für Langstreckenabflüge nach Newark oder Westchester aus. Eine Boeing BBJ 737 mit 171.000 lb ist rundheraus ausgeschlossen, ebenso der Airbus ACJ TwoTwenty. Falcon 8X (73.000 lb) und Challenger 650 (48.200 lb) rutschen ohne Papierkram durch.

Die Grenze ist real, sie wird durchgesetzt, und sie prägt, welche Jets Manhattans Vielflieger tatsächlich kaufen.

Quellen: aviationweek.com · panynj.gov · en.wikipedia.org

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